{"id":1270,"date":"2025-01-15T14:07:06","date_gmt":"2025-01-15T13:07:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rocml.org\/References-ML\/?p=1270"},"modified":"2025-01-17T22:15:57","modified_gmt":"2025-01-17T21:15:57","slug":"ki-1920-07-leitsatze-gewerkschaftsbewegung-betriebsrate-ki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rocml.org\/References-ML\/ki-1920-07-leitsatze-gewerkschaftsbewegung-betriebsrate-ki\/","title":{"rendered":"2. Kongress der Kommunistischen Internationale (19. Juli &#8211; 7. August 1920) &#8211; Leits\u00e4tze : Die Gewerkschaftsbewegung, die Betriebsr\u00e4te und die Kommunistische Internationale"},"content":{"rendered":"<div class=WordSection1> <p class=Texte align=left style='margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt; text-align:left;text-indent:0cm;line-height:3.0pt'><span style='font-size:3.0pt; color:white'><!--more --><\/span><\/p><p class=rocmlIntertitre2art style='margin-top:0cm'><\/p> <div align=center> <table class=MsoTableGrid border=1 cellspacing=0 cellpadding=0 style='border-collapse:collapse;border:none'> <tr> <td width=756 valign=top style='width:16.0cm;border:solid windowtext 1.0pt; border-bottom:none;padding:5.65pt 14.2pt 5.65pt 14.2pt'> <p class=Intertitre2 style='margin:0cm;margin-bottom:.0001pt'><span lang=DE style='color:#E36C0A'>2. Kongress der Kommunistischen Internationale<br> <\/span><span lang=DE style='color:#E36C0A;font-weight:normal'>(19. Juli &#8211; 7. August 1920)<\/span><\/p> <\/td> <\/tr> <tr> <td width=756 valign=top style='width:16.0cm;border-top:none;border-left: solid windowtext 1.0pt;border-bottom:none;border-right:solid windowtext 1.0pt; padding:5.65pt 14.2pt 5.65pt 14.2pt'> <p class=Intertitre2 style='margin:0cm;margin-bottom:.0001pt;page-break-after: auto'><span lang=DE>Leits\u00e4tze \u00fcber die Gewerkschaftsbewegung, die Betriebsr\u00e4te<br> und die Kommunistische Internationale<\/span><\/p> <\/td> <\/tr> <tr> <td width=756 valign=top style='width:16.0cm;border:solid windowtext 1.0pt; padding:5.65pt 14.2pt 5.65pt 14.2pt'> <p class=Texte align=left style='margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt; text-align:left;text-indent:0cm;line-height:12.0pt'><span lang=DE style='font-size:11.0pt'>Quelle: <\/span><\/p> <p class=Texte align=left style='margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt; text-align:left;text-indent:0cm;line-height:12.0pt'><span lang=DE style='font-size:11.0pt'>&quot;Der zweite Kongress der Kommunistischen Internationale, Protokoll der Verhandlungen vom 19.&nbsp;Juli in Petrograd und vom 23. Juli bis 7. August in Moskau&quot;, Verlag der Komm. Internationale, Hamburg 1921.<\/span><\/p> <\/td> <\/tr> <\/table> <\/div> <p class=MsoNormal align=center style='text-align:center'><span lang=DE>&nbsp;<\/span><\/p> <p class=Intertitre2><span lang=DE>I.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>1.&nbsp;Die von der Arbeiterklasse in der Periode der friedlichen Entwicklung des Kapitalismus geschaffenen Gewerkschaften waren Organisationen der Arbeiter zum Kampf um die Erh\u00f6hung des Preises der Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt und f\u00fcr die Verbesserung der Bedingungen ihrer Verwendung. Die revolution\u00e4ren Marxisten waren bestrebt, sie mit der politischen Partei des Proletariats, der Sozialdemokratie, zu gemeinsamem Kampf f\u00fcr den Sozialismus in Verbindung zu bringen. Aus denselben Gr\u00fcnden, denen zufolge die internationale Sozialdemokratie sich mit geringen Ausnahmen nicht als Werkzeug des revolution\u00e4ren Kampf es des Proletariats zum Sturz des Kapitalismus, sondern als eine Organisation erwies, die das Proletariat im Interesse der Bourgeoisie von der Revolution zur\u00fcckh\u00e4lt, erwiesen sich die Gewerkschaften w\u00e4hrend des Krieges in den meisten F\u00e4llen als Teil des Kriegsapparats der Bourgeoisie und halfen dieser, aus der Arbeiterklasse m\u00f6glichst viel Schweiss auszupressen, zwecks m\u00f6glichst energischer Kriegsf\u00fchrung f\u00fcr die Interessen des kapitalistischen Gewinns. Die Gewerkschaften, die haupts\u00e4chlich qualifizierte, von den Unternehmern am besten bezahlte Arbeiter umfassten, die, durch ihre gewerkschaftliche Engherzigkeit beschr\u00e4nkt, durch den von den Massen losgel\u00f6sten b\u00fcrokratischen Apparat gebunden, durch ihre opportunistischen F\u00fchrer irregeleitet wurden, haben nicht nur die Sache der sozialen Revolution, sondern sogar die Sache des Kampfes um die Verbesserung der Lebensbedingungen der von ihnen organisierten Arbeiter verraten. Sie sind vom Standpunkt des gewerkschaftlichen Kampfes gegen die Unternehmer abgegangen und haben ihn durch ein Programm der friedlichen Abmachungen mit den Kapitalisten um jeden Preis ersetzt. Eine solche Politik haben nicht nur die liberalen Verb\u00e4nde in England und Amerika, nicht nur die angeblich \u00bbsozialistischen\u00ab freien Gewerkschaften in Deutschland und \u00d6sterreich, sondern auch die syndikalistischen Verb\u00e4nde in Frankreich gef\u00fchrt.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>2.&nbsp;Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges, die volle Desorganisierung der Weltwirtschaft, die wahnsinnige Teuerung, die ausgedehnte Anwendung der Frauen- und Jugendarbeit, die Verschlechterung der Wohnungsverh\u00e4ltnisse \u2013 alles dies treibt die breitesten Massen des Proletariats auf den Weg des Kampfes gegen den Kapitalismus. Dieser Kampf ist der Ausdehnung und dem Charakter nach, den er mit jedem Tage immer mehr annimmt, ein revolution\u00e4rer Kampf, der die Grundlagen der kapitalistischen Ordnung objektiv zerst\u00f6rt. Die heute von dieser oder jener Arbeiterkategorie durch wirtschaftlichen Kampf erzielte Erh\u00f6hung des Arbeitslohns ist morgen schon durch die Teuerung \u00fcberholt. Die Teuerung muss steigen, weil die kapitalistische Klasse der siegreichen L\u00e4nder, w\u00e4hrend sie durch ihre Ausbeutungspolitik Mittel- und Osteuropa zerst\u00f6rt, nicht nur nicht imstande ist, die Weltwirtschaft neu zu organisieren, sondern sie unerm\u00fcdlich desorganisiert. Um im wirtschaftlichen Kampf Erfolg zu haben, str\u00f6men die breitesten Arbeitermassen, die bisher ausserhalb der Gewerkschaften standen, in ihre Reihen. In allen kapitalistischen L\u00e4ndern ist ein riesiges Anwachsen der Gewerkschaften zu verzeichnen, die jetzt nicht mehr eine Organisation allein des vorgeschrittenen Teils des Proletariats, sondern seiner Hauptmassen sind. Indem sie in die Gewerkschaften hineinstr\u00f6men, suchen diese Massen sie zu ihrer Kampfwaffe zu machen. Die sich versch\u00e4rfenden Klassengegens\u00e4tze n\u00f6tigen die Gewerkschaften zur Leitung der Streiks, die in breiter Welle durch die ganze kapitalistische Welt fluten und den Prozess der kapitalistischen Produktion und des Austausches st\u00e4ndig unterbrechen. Indem sie mit der wachsenden Teuerung und ihrer eigenen Ersch\u00f6pfung ihre Forderungen erh\u00f6hen, vernichten die Arbeitermassen die Grundlage f\u00fcr jegliche kapitalistische Kalkulation&nbsp;&#8209; diese elementare Voraussetzung f\u00fcr jede geordnete Wirtschaft. Die Gewerkschaften, die w\u00e4hrend des Krieges zu Organen f\u00fcr die Beeinflussung der Arbeitermassen im Interesse der Bourgeoisie geworden waren, werden jetzt zu Organen der Zerst\u00f6rung des Kapitalismus.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>3.&nbsp;Diese \u00c4nderung des Charakters der Gewerkschaften wird von der alten Gewerkschaftsb\u00fcrokratie und durch die alten Organisationsformen der Gewerkschaften auf jede Weise behindert. Die alte Gewerkschaftsb\u00fcrokratie sucht vielerorts die Gewerkschaften als Organisationen der Arbeiteraristokratie aufrechtzuerhalten: sie beh\u00e4lt die Vorschriften bei, die den schlechtentlohnten Arbeitermassen den Zutritt zu den Gewerkschaftsorganisationen unm\u00f6glich machen. Die alte Gewerkschaftsb\u00fcrokratie versucht auch jetzt noch, den Streikkampf der Arbeiter, der mit jedem Tage immer mehr den Charakter eines revolution\u00e4ren Ringens des Proletariats mit der Bourgeoisie annimmt, durch eine Politik der \u00dcbereinkunft mit den Kapitalisten, eine Politik langfristiger Vertr\u00e4ge, die schon in Anbetracht der ununterbrochenen wahnsinnigen Preisspr\u00fcnge jeden Sinn verloren haben, zu ersetzen. Sie sucht den Arbeitern die Politik der Arbeitsgemeinschaften, der Joint Industry Conseils aufzudr\u00e4ngen und mit Hilfe des kapitalistischen Staates die F\u00fchrung des Streiks gesetzlich zu erschweren. In den angespanntesten Augenblicken des Kampfes s\u00e4t diese B\u00fcrokratie Zwietracht in die k\u00e4mpfenden Massen der Arbeiter, hindert sie den Zusammenschluss des Kampfes verschiedener Arbeiterkategorien zu einem allgemeinen Klassenkampf. Bei diesen Versuchen wird sie von der alten Organisationsform der Gewerkschaften nach Berufen unterst\u00fctzt, die die Arbeiter eines Industriezweiges in gesonderte Berufsgruppen trennt, obgleich der Prozess der kapitalistischen Ausbeutung sie zusammenschliesst. Sie st\u00fctzt sich auf die Macht der \u00dcberlieferung der Ideologie der alten Arbeiteraristokratie, obgleich diese best\u00e4ndig durch den Prozess der Aufhebung der Privilegien einzelner Gruppen des Proletariats infolge des allgemeinen Zerfalls des Kapitalismus, der Nivellierung der Lage der Arbeiterklasse, der Verallgemeinerung ihrer Not und Unsicherheit geschw\u00e4cht wird.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>Auf diese Weise teilt die Gewerkschaftsb\u00fcrokratie den m\u00e4chtigen Strom der Arbeiterbewegung in schwache Rinnsale, vertauscht die allgemeinen revolution\u00e4ren Ziele der Bewegung gegen reformistische Teilforderungen und hemmt im allgemeinen die Ausgestaltung des Kampfes des Proletariats zu einem Revolutionskampfe f\u00fcr die Vernichtung des Kapitalismus.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>4.&nbsp;In Anbetracht des Hineinstr\u00f6mens gewaltiger Arbeitermassen in die Gewerkschaften, in Anbetracht des objektiven revolution\u00e4ren Charakters des wirtschaftlichen Kampfes, den diese Massen im Gegensatz zur Gewerkschaftsb\u00fcrokratie f\u00fchren, m\u00fcssen die Kommunisten in allen L\u00e4ndern in die Gewerkschaften eintreten, um aus ihnen bewusste Kampforgane zum Sturze des Kapitalismus und f\u00fcr den Kommunismus zu machen. Sie m\u00fcssen die Initiative zur Bildung von Gewerkschaften ergreifen, wo solche nicht existieren.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>Jedes freiwillige Fernbleiben von der Gewerkschaftsbewegung, jeder k\u00fcnstliche Versuch der Schaffung von besonderen Gewerkschaften, ohne dazu entweder durch aussergew\u00f6hnliche Vergewaltigungsakte seitens der Gewerkschaftsb\u00fcrokratie (Aufl\u00f6sung einzelner revolution\u00e4rer Ortsgruppen der Gewerkschaften durch die opportunistischen Zentralen) oder durch ihre engherzige aristokratische Politik, die den grossen Massen der wenig qualifizierten Arbeiter den Eintritt in die Organisationen versperrt, gen\u00f6tigt zu werden, stellt eine riesige Gefahr f\u00fcr die kommunistische Bewegung dar. Er droht die vorgeschrittensten, die klassenbewusstesten Arbeiter von den Massen zu trennen, die sich auf dem Wege zum Kommunismus befinden, und diese Massen an die opportunistischen F\u00fchrer auszuliefern, die der Bourgeoisie in die H\u00e4nde arbeiten. Die Halbheit der Arbeitermassen, ihre geistige Unentschlossenheit, ihre Zug\u00e4nglichkeit f\u00fcr die Scheingr\u00fcnde der opportunistischen F\u00fchrer kann nur im Prozess des sich versch\u00e4rfenden Kampfes \u00fcberwunden werden, in dem Masse, in dem die breitesten Schichten des Proletariats durch ihre Erfahrung, durch ihre Siege und Niederlagen begreifen lernen, dass auf der Grundlage des kapitalistischen Wirtschaftssystems menschliche Lebensbedingungen unm\u00f6glich mehr erreicht werden k\u00f6nnen, in dem Masse, in dem die vorgeschrittenen kommunistischen Arbeiter es lernen werden, im Wirtschaftskampf nicht nur Verk\u00fcnder der Ideen des Kommunismus zu sein, sondern die entschlossensten F\u00fchrer des Wirtschaftskampfes und der Gewerkschaften zu werden. Nur auf diese Weise wird es m\u00f6glich sein, die opportunistischen F\u00fchrer aus den Gewerkschaften zu entfernen. Nur auf diese Weise k\u00f6nnen die Kommunisten an die Spitze der Gewerkschaftsbewegung treten und sie zu einem Organ des revolution\u00e4ren Kampfes f\u00fcr den Kommunismus machen. Nur auf diese Weise werden sie die Zersplitterung der Gewerkschaften beheben und sie durch Industrieverb\u00e4nde ersetzen, die von den Massen losgel\u00f6ste B\u00fcrokratie beseitigen und sie durch einen Apparat von Betriebsvertretern ersetzen k\u00f6nnen, wobei den Zentralen nur die allernotwendigsten Funktionen vor- behalten bleiben.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>5.&nbsp;Da die Kommunisten Ziel und Wesen der Gewerkschaftsorganisation h\u00f6her stellen als die Form, d\u00fcrfen sie in der Gewerkschaftsbewegung nicht vor einer Spaltung der Gewerkschaftsorganisationen zur\u00fcckschrecken, wenn der Verzicht auf die Spaltung gleichbedeutend sein w\u00fcrde mit dem Verzicht auf die revolution\u00e4re Arbeit in den Gewerkschaften, mit dem Verzicht auf den Versuch, aus diesen ein Werkzeug des revolution\u00e4ren Kampfes zu machen, und mit dem Verzicht auf die Organisation der am meisten ausgebeuteten Teile des Proletariats. Aber selbst wenn sich eine solche Spaltung als notwendig erweisen sollte, darf sie nur dann durchgef\u00fchrt werden, wenn es den Kommunisten gelingt, durch unausgesetzten Kampf gegen die opportunistischen F\u00fchrer und ihre Taktik, durch lebhafteste Anteilnahme am wirtschaftlichen Kampf die breiten Arbeitermassen davon zu \u00fcberzeugen, dass die Spaltung nicht wegen der ihnen noch unverst\u00e4ndlichen fernen Revolutionsziele, sondern wegen der konkreten n\u00e4chsten Interessen der Arbeiterklasse an der Entwicklung ihres Wirtschaftskampfes vorgenommen wird. Die Kommunisten m\u00fcssen im Fall der Notwendigkeit einer Spaltung ununterbrochen aufmerksam pr\u00fcfen, ob die Spaltung nicht zu ihrer Isolierung von der Arbeitermasse f\u00fchren wird.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>6.&nbsp;Wo die Spaltung zwischen der opportunistischen und der revolution\u00e4ren Gewerkschaftsf\u00fchrung schon fr\u00fcher erfolgt ist, wo, wie in Amerika, neben den opportunistischen Gewerkschaften Verb\u00e4nde mit revolution\u00e4ren, wenn auch nicht kommunistischen Tendenzen bestehen, dort sind die Kommunisten verpflichtet, diese revolution\u00e4ren Gewerkschaften zu unterst\u00fctzen, ihnen zu helfen, sich von syndikalistischen Vorurteilen freizumachen, sich auf den Boden des Kommunismus zu stellen, der allein als verl\u00e4sslicher Kompass in den Wirrnissen des Wirtschaftskampfes dienen kann. Wo sich im Rahmen der Gewerkschaften oder ausserhalb derselben in den Betrieben Organisationen bilden, wie die Shop Stewards, die Betriebsr\u00e4te, die sich den Kampf gegen die konterrevolution\u00e4ren Tendenzen der Gewerkschaftsb\u00fcrokratie, die Unterst\u00fctzung der spontanen direkten Aktionen des Proletariats zum Zweck setzen, dort haben die Kommunisten selbstverst\u00e4ndlich mit voller Energie diese Organisationen zu unterst\u00fctzen. Aber die Unterst\u00fctzung der revolution\u00e4ren Gewerkschaften darf nicht den Austritt der Kommunisten aus den opportunistischen Gewerkschaften bedeuten, die sich im Zustande der G\u00e4rung befinden und auf den Boden des Klassenkampfes \u00fcbergehen. Im Gegenteil, indem die Kommunisten diese Entwicklung der Massengewerkschaften, die sich auf dem Wege zum Revolutionskampf befinden, zu beschleunigen suchen, werden sie die Rolle eines Elements spielen k\u00f6nnen, das die gewerkschaftlich organisierten Arbeiter geistig und organisatorisch zum gemeinsamen Kampf f\u00fcr die Vernichtung des Kapitalismus vereinigt.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>7.&nbsp;Der wirtschaftliche Kampf des Proletariats verwandelt sich in der Epoche des Zerfalls des Kapitalismus viel schneller in einen politischen Kampf, als dies im Zeitalter der friedlichen Entwicklung des Kapitals geschehen konnte. Jeder grosse wirtschaftliche Zusammenstoss kann die Arbeiter unmittelbar vor die Frage der Revolution stellen. Es ist daher Pflicht der Kommunisten, in allen Phasen des Wirtschaftskampfes die Arbeiter darauf hinzuweisen, dass dieser Kampf nur dann erfolgreich sein kann, wenn die Arbeiterklasse im offenen Ringen die Klasse der Kapitalisten besiegt und auf dem Wege der Diktatur das Werk des sozialistischen Aufbaus in Angriff nimmt. Hiervon ausgehend, m\u00fcssen die Kommunisten bestrebt sein, nach M\u00f6glichkeit eine volle Einheit zwischen den Gewerkschaften und der kommunistischen Partei herzustellen, die Gewerkschaften der tats\u00e4chlichen Leitung durch die Partei als Vortrupp der Arbeiterrevolution unterzuordnen. Zu diesem Zweck m\u00fcssen die Kommunisten \u00fcberall in den Gewerkschaften und Betriebsr\u00e4ten kommunistische Fraktionen bilden und mit deren Hilfe sich der Gewerkschaftsbewegung bem\u00e4chtigen und sie leiten.<\/span><\/p> <p class=Intertitre2><span lang=DE>II.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>1.&nbsp;Der Wirtschaftskampf des Proletariats f\u00fcr die Erh\u00f6hung des Arbeitslohns und die allgemeine Besserung der Lebensbedingungen der Arbeitermasse ger\u00e4t t\u00e4glich mehr und mehr in eine Sackgasse. Die wirtschaftliche Zerr\u00fcttung, die in immer ausgedehnterem Masse ein Land nach dem anderen ergreift, zeigt sogar den zur\u00fcckgebliebenen Arbeitern, dass es nicht gen\u00fcgt, f\u00fcr die Erh\u00f6hung des Arbeitslohns und f\u00fcr die Verk\u00fcrzung des Arbeitstages zu k\u00e4mpfen, dass die Klasse der Kapitalisten mit jedem Tage weniger imstande ist, das Wirtschaftsleben wieder herzustellen und den Arbeitern auch nur die Lebensbedingungen zu sichern, die sie ihnen vor dem Kriege gab. Aus dieser wachsenden Erkenntnis der Arbeitermassen entspringt ihr Bestreben, Organisationen zu schaffen, die den Kampf zur Rettung der Wirtschaft durch die Arbeiterkontrolle der Betriebsr\u00e4te \u00fcber die Produktion aufnehmen k\u00f6nnen. Das Streben nach der Schaffung von Betriebsr\u00e4ten, das die Arbeiter verschiedener L\u00e4nder mit jedem Tage mehr erfasst, nimmt seinen Ausgangspunkt von den mannigfaltigsten Ursachen (Kampf gegen die konterrevolution\u00e4re B\u00fcrokratie, Entmutigung nach gewerkschaftlichen Niederlagen, Bestrebung zur Schaffung einer alle Arbeiter umfassenden Organisation); aber es m\u00fcndet schliesslich in den Kampf um die Kontrolle der Industrie, die besondere historische Aufgabe der Betriebsr\u00e4te. Es ist daher ein Fehler, Betriebsr\u00e4te nur aus solchen Arbeitern organisieren zu wollen, die schon auf dem Boden der Diktatur des Proletariats stehen. Im Gegenteil, Aufgabe der kommunistischen Partei ist es, auf Grund der wirtschaftlichen Zerr\u00fcttung alle Arbeiter zu organisieren und sie zum Kampf f\u00fcr die Diktatur des Proletariats zu r\u00fcsten, und zwar durch Erweiterung und Vertiefung des ihnen allen verst\u00e4ndlichen Kampfes f\u00fcr die Kontrolle der Arbeiter \u00fcber die Produktion.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>2.&nbsp;Diese Aufgabe wird die kommunistische Partei l\u00f6sen k\u00f6nnen, wenn sie beim Kampf der Betriebsr\u00e4te in den Massen die Erkenntnis vertieft, dass die planm\u00e4ssige Wiederherstellung der Wirtschaft auf der Grundlage der kapitalistischen Gesellschaft, die eine neue Unterjochung der Arbeiter durch den Staat zugunsten der kapitalistischen Klasse bedeuten w\u00fcrde, jetzt unm\u00f6glich ist. Eine den Interessen der Arbeitermassen entsprechende Organisierung der Wirtschaft ist nur dann m\u00f6glich, wenn der Staat sich in den H\u00e4nden der Arbeiterklasse befinden wird, wenn die feste Hand der Arbeiterdiktatur an die Beseitigung des Kapitalismus und an den sozialistischen Neuaufbau gehen wird.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>3.&nbsp;Der Kampf der Betriebsr\u00e4te gegen den Kapitalismus hat als n\u00e4chstes allgemeines Ziel die Kontrolle der Arbeiter \u00fcber die Produktion. Die Arbeiter jedes Unternehmens, jedes Industriezweiges leiden unabh\u00e4ngig von ihrem Beruf unter der Sabotage der Produktion durch die Kapitalisten, die es h\u00e4ufig f\u00fcr vorteilhafter halten, auf die Fortsetzung der Produktion zu verzichten, um die Arbeiter durch Hunger zu zwingen, auf die dr\u00fcckendsten Arbeitsbedingungen einzugehen, oder um nicht neue Kapitaleinlagen in die Produktion zur Zeit der allgemeinen Teuerung vorzunehmen. Der Schutz gegen diese Sabotage der Produktion durch die Kapitalisten verkn\u00fcpft die Arbeiter, unabh\u00e4ngig von ihren politischen \u00dcberzeugungen, und daher sind die von allen Arbeitern des betreffenden Unternehmens gew\u00e4hlten Betriebsr\u00e4te die allerbreitesten Massenorganisationen des Proletariats. Aber die Desorganisierung der kapitalistischen Wirtschaft ist ein Ergebnis nicht nur des bewussten Willens der Kapitalisten, sondern in weit h\u00f6herem Grade ein Ergebnis des unaufhaltsamen Zerfalls des Kapitalismus. Daher werden die Betriebsr\u00e4te in ihrem Kampf gegen die Folgen dieses Zerfalls \u00fcber die Grenzen der Kontrolle des einzelnen Betriebes hinausgehen m\u00fcssen. Die Betriebsr\u00e4te der einzelnen Betriebe werden bald vor der Frage einer Arbeiterkontrolle \u00fcber ganze Industriezweige und \u00fcber deren Gesamtheit stehen. Da aber auf den Versuch der Arbeiter, die Versorgung der Fabriken mit Rohstoffen, die Finanzoperationen der Fabrikunternehmer zu kontrollieren, die Bourgeoisie und die kapitalistischen Regierungen mit den energischsten Massregeln gegen die Arbeiterklasse antworten werden, so f\u00fchrt der Kampf um die Arbeiterkontrolle \u00fcber die Produktion zum Kampf um die Besitzergreifung der Macht durch die Arbeiterklasse.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>4.&nbsp;Die Agitation f\u00fcr die Betriebsr\u00e4te muss so gef\u00fchrt werden, dass im Bewusstsein der breitesten Volksmassen, auch wenn sie nicht direkt zum Fabrikproletariat geh\u00f6ren, die \u00dcberzeugung Wurzel fasst, dass die Schuld an der Zerr\u00fcttung bei der Bourgeoisie liegt, w\u00e4hrend das Proletariat, indem es die Parole der Arbeiterkontrolle \u00fcber die Industrie ausgibt, f\u00fcr die Organisierung der Produktion, f\u00fcr die Beseitigung der Spekulation, der Desorganisierung und der Teuerung k\u00e4mpft. Es ist Aufgabe der kommunistischen Parteien, f\u00fcr die Kontrolle der Produktion zu k\u00e4mpfen, auf Grund der brennendsten Tagesfragen, auf Grund des Heizstoffmangels, auf Grund des Verfalls des Transportwesens, durch Verkn\u00fcpfung der vereinzelten Teile des Proletariats untereinander und durch Hin\u00fcberziehen breiter Kreise des Kleinb\u00fcrgertums auf ihre Seite, \u2013 des Kleinb\u00fcrgertums, das mit jedem Tage mehr proletarisiert wird und unter dem wirtschaftlichen Zerfall tats\u00e4chlich unerh\u00f6rt leidet.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>5.&nbsp;Die Betriebsr\u00e4te k\u00f6nnen die Gewerkschaften nicht ersetzen. Nur im Prozess des Kampfes k\u00f6nnen jene sich \u00fcber den Rahmen einzelner Betriebe und Werkst\u00e4tten hinaus nach Produktionszweigen vereinigen und einen allgemeinen Apparat zur Leitung des ganzen Kampfes schaffen. Die Gewerkschaften sind schon jetzt zentralisierte Kampforgane, obgleich sie nicht so grosse Arbeitermassen umfassen, wie die Betriebsr\u00e4te dies tun k\u00f6nnen, die eine allen Arbeitern des Unternehmens zug\u00e4ngliche lose Organisation sind. Die Verteilung der Aufgaben unter die Betriebsr\u00e4te und die Gewerkschaften ist ein Ergebnis der geschichtlichen Entwicklung der sozialen Revolution. Die Gewerkschaften organisieren die Arbeitermassen f\u00fcr den Kampf auf Grund der Forderungen auf Lohnerh\u00f6hung und Verk\u00fcrzung des Arbeitstages im gesamten Staat. Die Betriebskomitees organisieren sich f\u00fcr die Arbeiterkontrolle \u00fcber die Produktion, f\u00fcr den Kampf gegen die wirtschaftliche Zerr\u00fcttung; sie umfassen alle Arbeiter der Unternehmungen; aber ihr Kampf kann nur allm\u00e4hlich einen gesamtstaatlichen Charakter annehmen. Nur in dem Masse, wie die Gewerkschaften die konterrevolution\u00e4ren Tendenzen ihrer B\u00fcrokratie \u00fcberwinden, wie sie bewusst zu Organen der Revolution werden, haben die Kommunisten das Bestreben, die Betriebsr\u00e4te zu Betriebsgruppen der Gewerkschaften zu machen, zu unterst\u00fctzen.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>6.&nbsp;Die Aufgabe der Kommunisten besteht darin, sowohl die Gewerkschaften als auch die Betriebsr\u00e4te mit dem gleichen Geist entschlossenen Kampfes, mit Erkenntnis und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die besten Methoden dieses Kampfes, d. h. mit dem Geist des Kommunismus, zu erf\u00fcllen. Indem sie diese Aufgabe ausf\u00fchren, m\u00fcssen die Kommunisten die Betriebsr\u00e4te und die Gewerkschaften tats\u00e4chlich der Leitung der kommunistischen Partei unterordnen und auf diese Weise ein Massenorgan der Proletarier schaffen, die Basis f\u00fcr eine m\u00e4chtige zentralisierte Partei des Proletariats, die alle Organisationen des proletarischen Kampfes umfasst, sie alle den gleichen Weg f\u00fchrt, zum Sieg der Arbeiterklasse durch die Diktatur des Proletariats, zum Kommunismus.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>7.&nbsp;Indem die Kommunisten aus den Gewerkschaften und den Betriebsr\u00e4ten m\u00e4chtige Waffen der Revolution bilden, bereiten sie diese Massenorganisationen zu der grossen Aufgabe, die ihnen nach der Aufrichtung der proletarischen Diktatur zufallen wird, zu der Aufgabe eines Hauptelements der Neuorganisation des Wirtschaftslebens auf sozialistischer Basis, vor. Die Gewerkschaften, als Industrieverb\u00e4nde ausgebaut, auf die Betriebsr\u00e4te als ihre Fabrikorganisationen sich st\u00fctzend, werden dann die Arbeitermassen mit ihren Produktionsaufgaben bekannt machen und die erfahrensten Arbeiter zu Leitern der Betriebe ausbilden. Sie werden die technischen Spezialisten unter Kontrolle nehmen und zusammen mit den Vertretern der Arbeitermacht die Pl\u00e4ne der sozialistischen Wirtschaftspolitik entwerfen und durchf\u00fchren.<\/span><\/p> <p class=Intertitre2><span lang=DE>III.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>Die Gewerkschaften strebten schon zur Friedenszeit nach internationaler Vereinigung, denn die Kapitalisten griffen bei Streiks zur Heranziehung von Arbeitern aus anderen L\u00e4ndern als Streikbrecher. Aber die Internationale der Gewerkschaften war vor dem Kriege nur von untergeordneter Bedeutung. Sie strebte die finanzielle Unterst\u00fctzung einer Gewerkschaft durch die andere, die Organisierung einer sozialen Statistik an, nicht aber die Organisierung des gemeinsamen Kampfes, denn die von Opportunisten geleiteten Gewerkschaften suchten jeden revolution\u00e4ren Kampf von internationalem Umfang zu vermeiden. Die opportunistischen F\u00fchrer der Gewerkschaften, die w\u00e4hrend des Krieges, jeder in seinem Lande, Lakaien der Bourgeoisie waren, streben nun die Wiederherstellung der Gewerkschaftsinternationale an und versuchen, aus ihr eine Waffe f\u00fcr den unmittelbaren Kampf des internationalen Weltkapitals gegen das Proletariat zu machen. Unter der F\u00fchrung von Legien, Jouhaux, Gompers bilden sie ein &quot;Arbeitsb\u00fcro&quot; beim V\u00f6lkerbund, dieser Organisation des internationalen kapitalistischen R\u00e4uberwesens. Sie suchen in allen L\u00e4ndern die Streikbewegung durch Gesetze zu erdrosseln, die Arbeiter zu verpflichten, sich den Schiedsgerichten der Vertreter des kapitalistischen Staates zu unterwerfen. Sie suchen \u00fcberall durch Abkommen mit den Kapitalisten Konzessionen f\u00fcr die qualifizierten Arbeiter durchzusetzen, um auf diese Weise die wachsende Einheit der Arbeiterklasse zu zertr\u00fcmmern.<\/span><\/p> <p class=Texte><span lang=DE>Die Amsterdamer Gewerkschaftsinternationale ist somit ein Stellvertreter der bankrotten Br\u00fcsseler Zweiten Internationale. Die kommunistischen Arbeiter, die den Gewerkschaften aller L\u00e4nder angeh\u00f6ren, m\u00fcssen im Gegenteil danach streben, eine internationale Kampffront der Gewerkschaften zu schaffen. Es handelt sich jetzt nicht um finanzielle Unterst\u00fctzung im Streikfall, sondern darum, dass im Augenblick der Gefahr, die die Arbeiterklasse eines Landes bedroht, die Gewerkschaften der anderen L\u00e4nder als Organisationen der breitesten Massen zu ihrem Schutz beitragen und es unm\u00f6glich machen, dass die Bourgeoisie ihres Landes der Bourgeoisie eines anderen Landes, die sich im Kampf mit der Arbeiterklasse befindet, Hilfe leistet. Der wirtschaftliche Kampf des Proletariats in allen L\u00e4ndern wird mit jedem Tage immer mehr zum Revolutionskampf. Daher m\u00fcssen die Gewerkschaften bewusst alle Kraft zur Unterst\u00fctzung jedes Revolutionskampfes aufwenden, sowohl im eigenen Lande, als auch in anderen L\u00e4ndern. Zu diesem Zweck m\u00fcssen sie nicht nur in jedem Lande die gr\u00f6sstm\u00f6glichste Zentralisierung ihres Kampfes anstreben, sondern sie m\u00fcssen das in internationalem Masstabe tun, indem sie in die Kommunistische Internationale eintreten, sich mit ihr zu einer Armee vereinigen, deren verschiedene Teile bei gegenseitiger Unterst\u00fctzung gemeinsam den Kampf f\u00fchren.<\/span><\/p> <\/div>\n <!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-1270\" data-postid=\"1270\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-1270 themify_builder tf_clear\">\n    <\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13,7,18],"tags":[],"class_list":["post-1270","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allemand-document","category-article-document","category-ic-congres-2","has-post-title","has-post-date","has-post-category","has-post-tag","has-post-comment","has-post-author",""],"builder_content":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rocml.org\/References-ML\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1270"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rocml.org\/References-ML\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rocml.org\/References-ML\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rocml.org\/References-ML\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rocml.org\/References-ML\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1270"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.rocml.org\/References-ML\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1270\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rocml.org\/References-ML\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1270"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rocml.org\/References-ML\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1270"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rocml.org\/References-ML\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1270"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}